FOKUS MITGLIEDERUMFRAGE
Zum vierten Mal in Folge führte die WIBS in Zusammenarbeit mit dem Handels- und Industrieverein Sektion Biel-Seeland/Jura Bernois (HIV) und dem Bieler KMU eine Umfrage unter ihren Mitgliedern durch.
Ziel der Erhebung ist es, ein aktuelles und fundiertes Stimmungsbild der regionalen Wirtschaft zu erhalten. Insgesamt nahmen 207 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen an der Umfrage teil, womit ein breites und repräsentatives Bild des Wirtschaftsraums Biel-Seeland entsteht. Im Fokus standen zentrale Themen wie der Geschäftsverlauf und die Rentabilität, die Personalsituation, die Mobilität sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in den Betrieben.
Die Ergebnisse zeigen, dass sich die regionale Wirtschaft in einer Phase der Stabilisierung befindet, jedoch mit spürbar nachlassender Dynamik. Nach mehreren Jahren soliden Wachstums hat sich die Entwicklung bei Umsatz und Rentabilität weiter abgeschwächt. Der Anteil der Unternehmen mit steigenden Umsätzen nimmt kontinuierlich ab, während gleichzeitig mehr Betriebe rückläufige Entwicklungen verzeichnen.
Trotz dieses anspruchsvolleren Umfelds bleibt die Investitionstätigkeit insgesamt stabil. Die Unternehmen setzen ihre Mittel gezielt ein und investieren insbesondere in Digitalisierung, Maschinen und Infrastruktur sowie in die Weiterentwicklung ihrer Mitarbeitenden. Dies zeigt, dass viele Betriebe weiterhin langfristig denken und ihre Wettbewerbsfähigkeit aktiv stärken.
Als grösste Herausforderungen nennen die Unternehmen vor allem die zunehmende Bürokratie, steigende Anforderungen im Bereich Cybersecurity sowie geopolitische Unsicherheiten. Diese Faktoren prägen das aktuelle wirtschaftliche Umfeld und führen dazu, dass viele Unternehmen vorsichtiger agieren. Insgesamt ergibt sich damit das Bild einer robusten, aber verhaltenen Wirtschaftslage in der Region.
Die Struktur des Fragebogens war in fünf Teile gegliedert. Hier sind die wichtigsten Ergebnisse:
Teil 2: Wirtschaftliche Lage
Die Ergebnisse zeigen, dass sich die regionale Wirtschaft in einer Phase der Stabilisierung befindet, jedoch mit spürbar nachlassender Dynamik. Nach mehreren Jahren soliden Wachstums hat sich die Entwicklung bei Umsatz und Rentabilität weiter abgeschwächt. Der Anteil der Unternehmen mit steigenden Umsätzen nimmt kontinuierlich ab, während gleichzeitig mehr Betriebe rückläufige Entwicklungen verzeichnen.
Trotz dieses anspruchsvolleren Umfelds bleibt die Investitionstätigkeit insgesamt stabil. Die Unternehmen setzen ihre Mittel gezielt ein und investieren insbesondere in Digitalisierung, Maschinen und Infrastruktur sowie in die Weiterentwicklung ihrer Mitarbeitenden. Dies zeigt, dass viele Betriebe weiterhin langfristig denken und ihre Wettbewerbsfähigkeit aktiv stärken.
Als grösste Herausforderungen nennen die Unternehmen vor allem die zunehmende Bürokratie, steigende Anforderungen im Bereich Cybersecurity sowie geopolitische Unsicherheiten. Diese Faktoren prägen das aktuelle wirtschaftliche Umfeld und führen dazu, dass viele Unternehmen vorsichtiger agieren. Insgesamt ergibt sich damit das Bild einer robusten, aber verhaltenen Wirtschaftslage in der Region.
Die Lage auf dem Arbeitsmarkt zeigt sich insgesamt stabil. Viele Unternehmen sind weiterhin auf der Suche nach Personal, gleichzeitig hat der Anteil der Betriebe mit Rekrutierungsschwierigkeiten im Vergleich zum Vorjahr leicht abgenommen. Dies deutet auf eine gewisse Entspannung hin, auch wenn die Sicherung von qualifizierten Mitarbeitenden weiterhin ein wichtiges Thema bleibt.
Die Mobilität bleibt ein zentraler Standortfaktor für die Unternehmen in der Region. Der Arbeitsweg ist nach wie vor stark vom motorisierten Individualverkehr geprägt, da die Mehrheit der Mitarbeitenden mit dem Auto zur Arbeit pendelt. Entsprechend wird die Zufriedenheit mit der aktuellen Verkehrssituation nur als mittelmässig beurteilt, und viele Unternehmen schätzen die Erreichbarkeit sowie die Verkehrsanbindung als verbesserungsfähig ein.
Als wichtigste Verbesserungsmassnahmen nennen die Betriebe insbesondere die Reduktion von Staus und Engpässen im Strassenverkehr sowie den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur für den motorisierten Individualverkehr.
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz hat in den Unternehmen der Region deutlich an Bedeutung gewonnen. Bereits fast die Hälfte der befragten Betriebe nutzt KI zumindest teilweise in ihren Prozessen, besonders häufig in Form von generativen Sprachmodellen wie ChatGPT. Gleichzeitig zeigen sich bei der Einführung weiterhin Herausforderungen: Sicherheits- und Datenschutzbedenken stehen im Vordergrund, gefolgt von fehlendem Wissen sowie der technischen Komplexität.